Der Turm ist wieder offen! (14.1.2018)

Nach dem Dreikönigstag finden sich die Männer des Arbeitskreises auf dem Berg zusammen, um den beleuchteten Weihnachtsbaum abzubauen und den Turm wieder für die Besucher zu öffnen. Der Baum hatte dank einer doppelten Bespannung allen Winterstürmen widerstanden und treu seine Pflicht erfüllt. 10 Männer taten planmäßig ihre Arbeit, rollten die Lichterkette ein, lösten die Spannketten und -seile und entsorgten die Fichte.

Wir wünschen allen Besucherinnen und Besuchern allezeit eine gute Fernsicht von „Hessenlandes Krone“.

Verbunden war die  Aktion mit einer Entrümpelung von Hütte und Parkhotel-Garage, wo sich in den letzten Jahren allerlei Unnötiges angesammelt hatte. Ein herzliches Dankeschön an alle Helfer.

Walter Clobes, Vorsitzender des Arbeitskreises

7.1.2018

„Wir arbeiten für einen sauberen Heiligenberg!“

Das milde Wetter hatte diesmal wieder einige Mitbürger in der Silvesternacht auf den Heiligenberg gebracht, um das neue Jahr mit Feuerwerk zu begrüßen.

Deshalb hatte das erste „Aufräumkommando“ des Arbeitskreises zwei Müllsäcke mit den Resten der Raketen, einige leere Flaschen und eine leere Batterie abzutransportieren, um den Heiligenberg den nächsten Besuchern wieder sauber zu präsentieren

Der Turm wird am 8. Januar wieder geöffnet, wenn der beleuchtete Weihnachtsbaum abgebaut wird.

Auch der „Heldenhügel“ wurde vom Müll befreit. Beteiligt waren 3 Arbeitskräfte und Otto Wicke, der den Müll zum Bauhof bringt. Wir wünschen allen unseren Besuchern einen gesunden Aufstieg und einen herrlichen Ausblick vom Heiligenberg.

Walter Clobes, Vorsitzender des Arbeitskreises

Vereinstermine 2018

8.1. Weihnachtsbaum abbauen; Entrümpelungsaktion
20.1. Spinnstube
24.3. Jahreshauptversammlung
17.3. Landschaftspflege
12.8. Volkswanderung
22.9. Landschaftspflege
24.11. Weihnachtsbaum
2.12. Adventsfeier

Lichterglanz von den Burgen
Wieder Weihnachtsbaum auf dem Heiligenberg

Von Manfred Schaake; HNA 28. Nov. 2017
Gensungen/Felsberg. Burg Heiligenberg und die historische Felsburg im Edertal erstrahlen seit dem Samstag vor dem ersten Advent wieder im vorweihnachtlichen Lichterglanz – pünktlich zum Adventsmarkt der Vereinsgemeinschaft Felsberg auf dem Marktplatz und auf der Ritterstraße. 14 Mitglieder des Heiligenbergvereins Gensungen haben am vergangenen Samstag unter Leitung des Arbeitskreisvorsitzenden Walter Clobes den Weihnachtsbaum aufgestellt. In Felsberg ist diesmal nur die Spitze des Turms illuminiert. Anstelle einer Fichte sollte auf dem Burgkeller eine dem Baum nachempfundene Metallkonstruktion aufgestellt werden. Das aber war technisch nicht möglich.
Bis zum Heiligen Dreikönigstag, 6. Januar, wird die Weihnachtsbeleuchtung erstrahlen. Während dieser Zeit kann der knapp 400 Meter hoch gelegene Turm auf dem Heiligenberg nicht bestiegen werden. Die Felsburg ist erst ab Ostern sonn- und feiertags wieder geöffnet.
Seit mehr als 50 Jahren ist das Aufstellen der Weihnachtsbäume In Felsberg und Gensungen Tradition. Beim Heiligenbergverein sind Fritz Strack und Hermann Herwig – beide 79 Jahre alt – von Anfang an dabei. Jedes Jahr ist der letzte Arbeitsdienst im Jahr die Krönung des Engagements im Dienst des Denkmalschutzes – siehe Hintergrund. Vor genau 22 Jahren hat der heute 83-jährige Kurt Dippel den Tannenbaum erstmals mit einem Traktor auf den Heiligenberg gefahren. „All die Jahre davor haben ihn acht bis zehn Männer unter großen Anstrengungen auf die Burg getragen”, erinnert sich Ehrenvorsitzender Fritz Strack. Zu den „Zugpferden” gehörte auch Georg Hopf.
Der zeigte eines Tages seinem Nachbarn Kurt Dippel ein Foto von diesem Kraftakt. „Ich helfe Euch künftig mit dem Traktor”, versprach Kurt Dippel damals, erinnert sich sein Sohn Wolfgang.
Er hat die 7,50 Meter hohe Fichte vorigen Samstag im Markwald Beuerholz geschlagen und zusammen mit seinem Sohn Andreas auf die Burgwiese gefahren. In Gensungen halfen auch diesmal Mitglieder des Stammtisches „Die Bärenfänger”.
Für die Felsburg hat Arbeitskreismitglied Wolfgang Knaust aus 150 Kilogramm Eisen und 200 Glühbirnen eine sechs Meter hohe, baumähnliche Metallkonstruktion gebaut, die künftig eine Tanne ersetzen soll – aus Gründen der Arbeitserleichterung. Die 15 Helfer konnten den „Baum” allerdings nicht in Position bringen. „Aus technischen Gründen hat es leider nicht geklappt”, sagte Arbeitswart Erik Herzog beim Dank an alle. Die Konstruktion werde nunmehr modifiziert: „Wir schaffen auch den i-Punkt. Wir gehen jetzt ins Trainingslager und kommen gestärkt heraus. Nächstes Jahr kriegen wir das hin.”
 

Gleich ist es geschafft: Stolz ist die Mannschaft des Heiligenbergvereins Gensungen auch diesmal auf den Weihnachtsbaum auf dem Heiligenberg in 400 Metern Höhe. Das Team wird seit mehr als zehn Jahren vom Stammtisch „Die Bärenfänger” unterstützt. Fotos: Schaake

HINTERGRUND :
Zwei Preise für den Denkmalschutz

Der Burgverein Felsberg und der Heiligenbergverein Gensungen sind Träger des Hessischen Denkmalschutzpreises. Der Burgverein betreut seit seiner Gründung 1885 das staatseigene Baudenkmal Felsburg, der Heiligenberg ist im Eigentum des Schwalm-Eder-Kreises. Mitglieder des Burgvereins leisten jedes Jahr rund 1500 Arbeitsstunden. Der Heiligenbergverein hat den Denkmalschutzpreis vor zwei Jahren erhalten. Mitglieder haben allein in den vergangenen Jahren 11 773 Stunden im Dienst der Denkmalpflege geleistet. In diesem Jahr waren es laut Arbeitskreisleiter Walter Clobes etwa 80 Stunden.
Beide Vereine wurden übrigens von Forstmeister Karl Wilhelm Christian Faber (1824-1897) gegründet, Sohn des Metropolitans Karl Faber. Förster Faber sorgte dafür, dass der Heiligenberg – in den sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts eine kahle, steinige Kuppe – aufgeforstet wurde. Fabers Grab auf dem Felsberger Friedhof wird heute noch vom Burgverein gepflegt. (m.s.)